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Abstract
Was die Geistesstorungen betrifft, die man mit einer vorgegangen Prostatektomie im Zusammenhang bringen kann, so haben Voelcker, Rumpel, Rovsing, Marion, Casper, Freudenberg, and Guisy schon psychische Storungen nach dieser Operationen bei Prostata-hypertrophie und-tuberkulose beobachtet. Unter 23 Prostatektomie unserer urologischen Kinik haben wir Geistesstoungen in den 2 Fallen beobachtet. Fall I. N. M. 66 Jahre alt. Fruher geistig vollig gesund, keine Nerven- und Geisteskrankheiten in der Familien. Geistesstorungen traten am 38 Tage nach der Operation (zweizeitige suprapubische Prostatektomie) auf. Diese Storungen ausserten sich in Halltination und Wahn. Dieser Zustand hielt ca. 8 Monaten an, und danach bekam der Patient allmahlich seine geistige und psychisehe Norm wieder. Fall II. S. H. 78 Jahre alt. Zweimal am 33 und 182 Tage nach der Proatatektomie (auch zweizeitige suprapubische Prostatektomie) traten die epileptischen Anfalle im Schlafe auf. Dieser Anfall fehlte naturlich in der Anamnese. Die Ursache dafur suchen wir darin, dass die interne Sekretion der Prostata durch die totale Exstirpation der Druse unterbrochen war und dadurch Disharmonie der internen Sekretion hervorgeruft war.
Journal
- The Japanese Journal of Urology [List of Volumes]
-
The Japanese Journal of Urology 21(1), 10-16, 1932-01 [Table of Contents]
The Japanese Urological Association