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Abstract
Stephania japonica Miers, eine sudjapanische Liane, ist systematisch nah verwandt mit Sinomenium und Cocculus. Der Stengel derselben fand seit alter Zeit eine beschrankte medicinische Anwendung gegen Fieberschauder. Zur Darstellung der Rohbase lost man das alkoholische Extrakt in Wasser, fallt die Verunreinigungen mit Bleizucker, fugt Sodalosung hinzu und extrahirt die ausgefallte Base mit Aether. Rund 130 g dieser Rohbase wurde zunachst in (A) aetherunlosliches, braunes, amorphes Pulver (70g) und in (B) aetherlosliche Substanz (60g) zerlegt. Die letztere besteht aus : 1. eine Phenolbase (7g), 2. eine Base, isolirt als Chlorhydrat (10g), 3. eine Base, isolirt als Sulfat, 4. eine amorphe Base, derer Salze noch nicht kristallisirt erhalten. Die Base (2), die als gut kristallisirende Chlorhydrat isolirt und gereinigt wurde, bildet weisse Nadeln vom Smp. 229°und wurde Metaphanin genannt. Die Base ist optisch inaktiv, entspricht der Formel C_<18>H_<29>NO_3,enthalt 1 N-Methyl, zwei Methoxyle und ein Alkoholhydroxyl (das Monoacetat Smp. 150°). Das Chlorhydrat C_<18>H_<29>NO_3・HCl kristallisirt mit einem Mol. H_2O.
Journal
- YAKUGAKU ZASSHI [List of Volumes]
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YAKUGAKU ZASSHI (514), 1034-1040, 1924-12-26 [Table of Contents]
The Pharmaceutical Society of Japan