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Abstract
Verfasser hat in den frueheren Mitteilungen [diese Zeitschrift Nr. 488 (1922), 867; Nr. 494 (1923), 228] eine Hypothese aufgestellt, welche besagt : Sojaurease-Praeparat hat ausser dem eigentlichen fermentativen Agens noch andere Bestandteile, welche sich zuerst mit Harnstoff verbindet, bevor letzterer durch den ersten in Ammoniak und Kohlensaure gespalten wird, wobei auch ueberschuessiger Hamstoff gewissermassen die fermentative Wirkung der Hauptbestandteile verhindert. Dieser Einfluss des ueberschuessigen Harnstoffs aber wird durch Zusatz yon oben genannten Nebenbestandteilen beseitigt, wie sich ja Glycocole in derselben Weise verhalt. Um diese Hypothese zu beweisen, hat Verfasser umfangreiche Experimente angestellt, von dessen Experiment XIII sich sehr plausibel erwiesen hat. Er bereitete namlich 1%ige Ureaseloesung auf zweierlei Weise : I) gewoehnliche Loesung. II) gekochte Loesung, in der also die Hauptbestandteile vernichtet, aber Nebenbestandteile unveraendert bleiben. Solche Loesungen wurden in verschiedenen Mengenverhaltnissen bereitet und auf Harnstoff einwirken lassen. Das Ergebnis ist aus folgender Tabelle ersichtlich. [table] Reaktionsvolum : 6.5 cc. Temperatur : 40° Einwirkungsdauer : 1 St. Puffer'sche Phosphatloesung : 2 cc. Es zeigt sich, dass, wenn man in jedem Versuche die Menge der thermostabilen Nebenbestandteile stets konstant erhalt, die Ammoniakmenge gegen die frische oder thermolabile Urease immer proportional ist. Diese Tatsache beweisst, dass die Hypothese des Verfassers wirklich richtig ist. Der Verfasser hat diese co-enzymatische Urease-Komponente als thermostabilen Bestandteil x"bezeichnet.
Journal
- YAKUGAKU ZASSHI [List of Volumes]
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YAKUGAKU ZASSHI (498), 659-677, 1923-08-26 [Table of Contents]
The Pharmaceutical Society of Japan