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Abstract
Auf dem Wege zur Synthese des Phyllodulcins hat der Verf. die Kondensation von Guajakol mit einigen substituirten Benzoesauren. Die Friedel-Craftssche Synthese mit 3-Nitro-o-toluylsaurechlorid und Benzoyl-guajakol gelingt nicht, was den Resultaten von Claisen u. Schadwell (Ber. 12,351) im Einklang steht. 3-Methoxytoluylsaurechlorid liefert in Gegenwart von Al_2Cl_3 mit Benzoylguajakol weisse Krystalle C_<16>H_<16>O_4 (Smp. 97°), der wahrscheinlich die Formel [chemical formula] zukommt. Wegen Mangel an Material konnte die Sache aber nicht endgultig festgestellt. o-Toluylsaurechlorid kondensirt sich mit Guajakol-carbonat in Gegenwart von ZnCl_2 bei 120° sehr glatt und liefert eine weisse krystallinische Verbindung C_6H_4(CH_3)・CO・C_6H_3(OCH_3)・O・CO・O・(CH_3O)・C_6H_3・CO・C_6H_4(CH_3) welche beim Verseifen in Toluoguajakol C_6H_4(CH_3)・CO・C_6H_3(OCH_3)(OH) uebergeht. Der letztere bildet feine weisse Prismen vom Smp. 112°. Von den Derivaten wurden Acetat (Smp. 96-97°), Benzoat (Smp. 98°), Methylaether (Smp. 72-73°), Aethylaether (Smp. 107-108°) und Oxim (Smp. 164-166°) dargestellt. Beim Erhitzen mit HJ liefert Toluoguajakol 3・4-Dioxyphenyltolylketon, Nadeln vom Smp. 105-106°, die sich durch Fe_2Cl_6 zunachst grun und daun durch Sodalosung rot farbt. Die Versuche aus diesen Ketonen Cyanhydrine darzustellen waren erfolglos.
Journal
- YAKUGAKU ZASSHI [List of Volumes]
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YAKUGAKU ZASSHI (515), 39-49, 1925-01-26 [Table of Contents]
The Pharmaceutical Society of Japan